Sicherheit: worauf beide Seiten achten sollten
Vor dem ersten Kontakt
Ein verifiziertes Profil hat seine Telefonnummer per Einmalcode bestätigt. Das beweist, dass die Person die Nummer kontrolliert — nicht mehr und nicht weniger. Es ist ein guter erster Filter, kein Ausweis.
Profile mit dem Hinweis „von einer anderen Seite erfasst" hat niemand bei uns angelegt. Sie sind mit Quellenangabe verlinkt und für Suchmaschinen nicht indexiert. Ob die Angaben stimmen, weiß nur die betroffene Person — und die kann das Profil jederzeit übernehmen oder entfernen lassen.
Beim Kontakt
- Absprachen vorher klären: Dauer, Ort, Preis, was eingeschlossen ist. Was am Telefon unklar bleibt, wird vor Ort nicht klarer.
- Keine Vorauszahlung per Gutschein, Krypto oder Überweisung an Unbekannte. Die Bitte darum ist das häufigste Betrugsmuster in dieser Branche.
- Wer unter Druck setzt, drängt oder Fragen ausweicht, ist es nicht wert.
Grenzen
Vereinbarungen sind keine Blankoschecks. Jede Seite darf jederzeit abbrechen, auch wenn schon bezahlt wurde. Wer das nicht akzeptiert, begeht eine Straftat — unabhängig davon, was vorher besprochen war.
Melden
Auf jedem Profil steht ein Melden-Knopf, ohne Anmeldung. Hinweise auf Minderjährigkeit oder Zwang gehen nicht in die normale Moderation, sondern in eine gesonderte Warteschlange und werden sofort geprüft. Im Zweifel lieber einmal zu viel melden.
Bei akutem Verdacht auf Menschenhandel oder Zwang: Polizei 110. Der bundesweite Hilfetelefon-Notruf „Gewalt gegen Frauen" ist unter 116 016 rund um die Uhr erreichbar, kostenlos und in 18 Sprachen.